Bei einem Arbeitsverhältnis handelt es sich in der Regel um ein sogenanntes Dauerschuldverhältnis. Das heißt, der Arbeitsvertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen. Beendet wird der Arbeitsvertrag häufig durch eine Kündigung. Diese kann sowohl von dem Arbeitgeber als auch durch den Arbeitnehmer ausgesprochen werden.

Ein Arbeitnehmer der gekündigt wird, hat die Möglichkeit sich gegen diese zu wehren, wenn das Kündigungsschutzgesetzt Anwendung findet. Damit das Kündigungsschutzgesetzt überhaupt Anwendung findet, ist es notwendig, dass das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestand. Des Weiteren müssen im Betreib des Arbeitgebers in der Regel mehr als fünf bzw. bei Neueinstellungen nach dem 31.12.2004, mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt werden.

Sofern das Kündigungsschutzgesetzt Anwendung findet, muss sich der Arbeitgeber an verschiedene gesetzliche Regelungen halten. Verstoßt er gegen diese, besteht die Gefahr, dass das Arbeitsgericht diese innerhalb des Kündigungsschutzprozesses aufhebt und feststellte, dass das Arbeitsverhältnis fortbesteht.

Es wird zwischen der ordentlichen und außerordentlichen Kündigung unterschieden. Darüber hinaus besteht für den Arbeitgeber noch die Möglichkeit der sogenannten Änderungskündigung. Bei ordentlichen Kündigungen werden die folgenden Varianten unterschieden.

Wann ist eine Kündigung wirksam?

Wann eine diese wirksam ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt eine Vielzahl von Voraussetzungen, welche dazu führen, dass eine diese wirksam ist.

Zunächst muss die Kündigung schriftlich erfolgen und dem Arbeitnehmer zugehen. Diese ist unmissverständlich zu formuliert , sodass diese leicht verständlich ist. Eine Begründung der muss in der Regel nicht erfolgen.

Im Übrigen besteht für diverse Mitarbeiter ein besonderer Kündigungsschutz. Diese hat der Gesetzgeber als besonders schutzwürdig eingestuft und daher besondere gesetzliche Regelungen geschaffen. Ein besonderer Kündigungsschutz besteht beispielsweise bei folgenden Personengruppen (Aufzählung nicht abschließend).

  • Schwerbehinderte
  • Wehrdienstleistende
  • Schwangere
  • Auszubildende
  • Betriebsräte
  • Mütter und Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen

Ist ein Betriebsrat vorhanden, ist dieser vor Ausspruch der Kündigung zu hören. Wird dies unterlassen kann die diese bereits aus diesem Grund unzulässig sein.

Was können wir für Sie tun?

Die PSH Rechtsanwälte Potrafke Schütze Houben Partnerschaftsgesellschaft aus Mönchengladbach berät sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer im Falle einer Kündigung. Diesbezüglich führen die Rechtsanwälte auch Kündigungsschutzprozesse vor dem Arbeitsgericht.


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